Wie hoch ist Ihr Datenschutz-Risiko?
Schätzung des Risikos und der maximalen Bußgeldhöhe je nach Größe, Datenvolumen und vorhandenen Maßnahmen.
Gut zu wissen
Datenschutz-Risikorechner: Exposition und DSGVO-Bußgelder abschätzen
Das Datenschutzrisiko einer Organisation hängt von mehreren Faktoren ab: der Mitarbeiterzahl, Menge und Art der verarbeiteten Daten (besondere Daten nach Art. 9 — Gesundheit, Biometrie usw. — wiegen deutlich schwerer), dem Vorhandensein eines DSB, dem Einsatz zertifizierter Sicherheitsmaßnahmen wie ISO 27001 und einer etwaigen Vorgeschichte von Verletzungen. Dieser Rechner kombiniert diese Parameter zu einem Gesamtindex von 0 bis 100 und einer beispielhaften Schätzung des maximalen möglichen Bußgelds.
Das Tool macht die wirtschaftliche Exposition fehlender Konformität greifbar: die potenziellen Bußgelder in Euro zu sehen hilft, Handlungsprioritäten zu setzen. Die Schätzung ist rein indikativ und beruht auf Durchschnittswerten; das tatsächliche Bußgeld legt die Aufsichtsbehörde im Einzelfall fest, unter Berücksichtigung von Schwere, Dauer, Verschulden und getroffenen Maßnahmen. Die Detailrechnung erhältst du als PDF per E-Mail.
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Häufige Fragen zum Datenschutzrisiko
Wie berechnet man das Datenschutzrisiko?
Das Risiko ergibt sich aus der Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit eines schädigenden Ereignisses und Schwere der Folgen für die Betroffenen. Einfluss haben Volumen und Sensibilität der Daten, bestehende Sicherheitsmaßnahmen, Mitarbeiterschulung und die Datenschutz-Governance.
Wie hoch sind die DSGVO-Bußgelder?
Bis zu 10 Mio. Euro oder 2% des Umsatzes bei „geringeren“ Verstößen (z. B. Verarbeitungsverzeichnis) und bis zu 20 Mio. oder 4% des Umsatzes bei schwereren (z. B. Verstoß gegen Grundsätze oder Betroffenenrechte).
Was erhöht das Datenschutzrisiko eines Unternehmens?
Die Verarbeitung besonderer oder strafrechtlicher Daten, große Datenmengen, das Fehlen eines DSB dort, wo er verpflichtend wäre, unzureichende technische und organisatorische Maßnahmen sowie frühere, nicht korrekt behandelte Datenpannen.
Reduziert ISO 27001 das Datenschutzrisiko?
Ja. Ein nach ISO 27001 zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem belegt strukturierte Sicherheitsmaßnahmen und senkt sowohl die Wahrscheinlichkeit von Vorfällen als auch, im Prüffall, das Verschuldensprofil der Organisation.
Ist die Bußgeldschätzung verlässlich?
Es ist ein rein illustrativer Wert, nützlich für eine Größenordnung. Die reale Höhe eines etwaigen Bußgelds hängt von vielen durch die Behörde bewerteten Faktoren ab und kann deutlich abweichen.